Zwei verschiedene Zahlen heißen beide „interne Links“, und sie zu verwechseln ist der häufigste Fehler bei diesem Thema. Dieses Tool zählt die Links, die aus der geprüften Seite hinausführen. Die veröffentlichte Forschung handelt von Links, die auf eine Seite hineinführen. Das sind nicht dieselben Messgrößen, und nur eine davon sagt Traffic voraus.
Zu eingehenden Links gibt es gute Daten. Zyppys Studie über 23 Millionen interne Links fand, dass URLs mit 0 bis 4 eingehenden internen Links im Schnitt 2 Klicks aus der Google-Suche erhielten, URLs mit 40 bis 44 dagegen viermal so viele. Ab etwa 45 bis 50 kehrt sich der Zusammenhang um, und der Traffic sinkt wieder, je weiter die Zahl steigt.
Wenn Sie also eine Zielgröße wollen, gehört sie Ihren Zielseiten: Die URLs, auf die es Ihnen ankommt, sollten etwa vierzig interne Links von der übrigen Website erhalten. Aus einer einzelnen Prüfung ist das nicht erkennbar, denn es ist eine websiteweite Frage. Aber es zeigt, wofür die Prüfung gut ist — jede Zeile, die dieses Tool zurückgibt, ist ein eingehender Link für irgendeine andere Seite.
Für ausgehende Links, also die Zahl, die dieses Tool liefert, gibt es keinen veröffentlichten Idealbereich. Googles Richtlinien haben die alte Zeile „eine vernünftige Anzahl, etwa 100“ vor Jahren gestrichen und durch gar kein numerisches Limit ersetzt. Geblieben ist eine Crawlbarkeits-Anforderung: Google braucht ein crawlbares <a>-Element mit href, um einem Link überhaupt folgen zu können. Ein <div> mit Klick-Handler ist kein Link, so sehr es sich auf dem Bildschirm auch so verhält.
Lesen Sie Ihre ausgehende Zahl als Form, nicht als Note. Sechs interne Links in einem langen Artikel heißt: Die Seite ist eine Sackgasse — Leser und Crawler kommen an und haben keinen Weg weiter. Dreihundert heißt meist, dass ein Mega-Menü mitgezählt wird und die wenigen Links, die Sie bewusst im Text gesetzt haben, darin untergehen.