35 SEO-Begriffe und Definitionen für Anfänger

Wenn du das hier liest, können wir davon ausgehen, dass du SEO unbedingt lernen möchtest. Vielleicht bist du ein angehender Marketer auf der Suche nach Wegen, die Online-Sichtbarkeit deiner Marke zu steigern, oder ein erfahrener SEO-Experte, der die Grundlagen auffrischen will.

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35 SEO-Begriffe und Definitionen für Anfänger

Wie auch immer der Fall liegt: Dieser Leitfaden soll dir ein detailliertes Verständnis von SEO vermitteln.

Machen wir uns also mit den SEO-Begriffen für Anfänger vertraut!

Was ist SEO?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine Strategie des digitalen Marketings, die darauf abzielt, die Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnisseiten (SERPs) zu verbessern.

Einfach ausgedrückt ist SEO die Kunst, deine Online-Inhalte so zu optimieren, dass eine Suchmaschine sie bevorzugt als Top-Ergebnis zu bestimmten Keywords anzeigt. Ausführlichere Informationen findest du in unserem Artikel Was ist SEO und wie funktioniert es?

seo

Die wichtigsten SEO-Begriffe, die du kennen solltest

SEO ist wie eine neue Sprache, und wie bei jeder Sprache fängt alles damit an, die grundlegenden Begriffe zu verstehen.

Damit du diese sicher in den Griff bekommst, findest du hier ein anwenderfreundliches SEO-Glossar speziell für Anfänger:

Alt Tags oder Alt Texts: Diese beschreiben das Aussehen und die Funktion eines Bildes auf einer Seite. Sie werden innerhalb eines HTML-Codes verwendet, um den Inhalt eines Bildes zu beschreiben. Neben Gründen der Barrierefreiheit (damit Menschen mit Screenreadern das Bild verstehen können) sind Alt Tags für SEO unverzichtbar. Sie liefern den Crawlern der Suchmaschinen einen besseren Bildkontext bzw. bessere Beschreibungen und helfen ihnen, ein Bild korrekt zu indexieren.

Anchor Text: Das ist der sichtbare, anklickbare Text in einem Hyperlink, den Nutzer sehen. Er hebt sich oft vom umgebenden Text ab, meist unterstrichen oder in einer anderen Farbe. In einem perfekt optimierten Link beschreibt der Anchor Text knapp den Inhalt der Seite, auf die er verlinkt.

Backlinks: Auch bekannt als Inbound-Links oder eingehende Links, sind das Links von einer Website zu einer Seite auf einer anderen Website. Google und andere Suchmaschinen betrachten Backlinks als eine Art Empfehlung oder Stimme für die verlinkte Website. Je mehr qualitativ hochwertige Backlinks eine Seite hat, desto höher rankt sie wahrscheinlich. Mit dem Backlink Checker von SEOmator kannst du sie aufspüren.

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Bounce Rate: Das ist eine Kennzahl, die den Prozentsatz der Besucher misst, die auf deiner Website landen und sie wieder verlassen, statt weitere Seiten anzusehen. Eine hohe Bounce Rate weist häufig auf Probleme hin wie irrelevante oder schlecht geschriebene Inhalte, langsame Ladezeiten oder ein verwirrendes Seitenlayout. Es ist entscheidend, deine Bounce Rate zu beobachten und daran zu arbeiten, sie zu senken.

Broken Link: Das ist ein Link, der nicht zu einer Webseite führt. Broken Links führen zu einer schlechten Nutzererfahrung und können die SEO-Wirkung deiner Website beeinträchtigen. Lies unseren Blogbeitrag, um zu verstehen, wie du Broken Links findest und beseitigst.

Canonical URL: Das ist eine Methode, um Suchmaschinen mitzuteilen, dass eine bestimmte URL die „Master"-Kopie einer Webseite ist. Canonical URLs helfen, Probleme mit doppeltem Inhalt zu lösen.

Click-Through Rate (CTR): Die CTR ist eine entscheidende Kennzahl, um die Wirksamkeit deiner SEO-Strategie zu bestimmen. Sie misst den Prozentsatz der Personen, die auf deinen Link klicken, im Verhältnis zur Gesamtzahl der Personen, die die Seite, E-Mail oder Anzeige sehen. Eine höhere CTR zeigt an, dass mehr Menschen auf deine Links klicken, was sich wiederum positiv auf die SEO deiner Website auswirken kann.

Content Management System (CMS): Ein CMS ist eine Softwareanwendung oder eine Reihe zusammengehöriger Programme, mit denen digitale Inhalte erstellt und verwaltet werden. In unserem Blogbeitrag erfährst du, wie du das CMS einer beliebigen Website herausfindest.

Crawling: Das ist der Entdeckungsprozess, den die Bots (oder Spider) der Suchmaschinen durchlaufen, um aktualisierte Inhalte im Internet zu finden. Diese Inhalte können von Webseiten über Bilder und Videos bis hin zu anderen verlinkten Seiten reichen. Sie crawlen das Web, indem sie Links folgen – ähnlich wie wir Inhalte online durchstöbern.

Directory: Das ist ein nach Kategorien geordnetes Verzeichnis von Websites. Verzeichnisse unterstützen den Linkaufbau und die gesamte SEO-Strategie.

Domain Authority (DA): Das ist ein von Moz entwickelter Suchmaschinen-Ranking-Wert, der vorhersagt, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Website in den Suchergebnisseiten (SERPs) rankt.

Duplicate Content: Das bedeutet, dass identische Inhalte an mehr als einer Stelle im Internet erscheinen. Duplicate Content kann deiner SEO-Strategie schaden.

Engagement Rate: Das ist eine Kennzahl, die das Maß an Interaktion misst, das Nutzer mit deinen Inhalten haben. Faktoren, die die Engagement Rate beeinflussen, sind unter anderem Nutzerkommentare, Likes, Shares und die auf der Seite verbrachte Zeit.

Evergreen Content: Diese Art von SEO-Inhalten ist für die Leser dauerhaft relevant und aktuell. Evergreen Content ist ideal für SEO, da er kontinuierlich Traffic generieren kann.

External Links: Diese verweisen von deiner Seite auf eine andere Seite oder umgekehrt. Sie bilden das grundlegende Gewebe des Webs.

Indexing: Sobald eine Suchmaschine eine Seite gecrawlt und entdeckt hat, versucht sie zu verstehen, worum es auf der Seite geht. Ein vereinfachter Index der Seite wird zusammen mit ihren Bildern, Videos und anderen Inhaltstypen gespeichert. Wenn eine neue Suche durchgeführt wird, greift die Suchmaschine auf diese indexierten Informationen zurück, um relevante Ergebnisse zu finden.

Internal Links: Das sind Hyperlinks, die auf eine andere Seite derselben Website verweisen. In unserem Blogbeitrag erfährst du, wie du sie findest.

Keyword Research: Das ist die Kunst, die Suchbegriffe zu finden und zu analysieren, die Menschen in Suchmaschinen eingeben, mit dem Ziel, diese Daten für einen bestimmten Zweck zu nutzen – oft für die Content-Erstellung oder das Marketing.

Link Destination (URL): Das ist die Webadresse, zu der der Link führt. Es ist das href-Attribut innerhalb des HTML-Codes des Links.

Link Juice: Das ist ein informeller Begriff in der SEO-Welt, der sich auf den SEO-Wert bezieht, der über Hyperlinks von einer Seite zur anderen weitergegeben wird. Suchmaschinen sehen Links als Stimmen anderer Websites zugunsten deiner Seite, und diese Stimmen tragen dazu bei, die Autorität einer Seite aufzubauen.

Link Title: Auch wenn er nicht immer verwendet wird, ist ein Link Title eine zusätzliche Information über den Link, die normalerweise als Tooltip erscheint, wenn ein Nutzer mit dem Mauszeiger über den Hyperlink fährt.

Long-Tail Keywords: Das sind längere und spezifischere Keyword-Phrasen, die Besucher verwenden, wenn sie kurz vor einem Kauf stehen oder die Sprachsuche nutzen. Sie haben oft ein geringeres Suchvolumen, führen aber zu einer hohen Conversion-Rate.

Meta Descriptions: Diese liefern eine kurze Zusammenfassung des Inhalts einer Webseite. Eine überzeugende Meta Description kann als „Verkaufsargument" wirken und Nutzer dazu animieren, auf deine Website zu klicken.

Mobile-Friendliness: Da die Mehrheit der Suchanfragen über mobile Geräte erfolgt, ist eine mobilfreundliche Website grundlegend. Nutze den Mobile Friendly Test von SEOmator, um deine Website zu überprüfen.

mobile friendliness test

Off-Page SEO: Dazu gehören Maßnahmen, die den Ruf und die Autorität deiner Seite in der digitalen Welt verbessern. Das sind Aktivitäten, die außerhalb der Grenzen deiner Website stattfinden. Sie drehen sich hauptsächlich um den Aufbau hochwertiger Backlinks durch verschiedene Techniken wie Content-Marketing, Influencer-Outreach und Gastblogging.

On-Page SEO: Das bezieht sich auf die Optimierung von Elementen auf deiner Website, die du direkt steuern kannst. Dazu gehören die Inhalte deiner Website, Meta Tags, Bilder, die Ladegeschwindigkeit, die Mobilfreundlichkeit und mehr. Das Ziel ist es, deine Seite sowohl benutzerfreundlich als auch für Suchmaschinen leicht verständlich zu machen.

Organic Keywords: Das sind die Begriffe, die Nutzer auf natürliche Weise zu deiner Seite führen. Es sind typischerweise die Keywords, für die du gut rankst, ohne dass es bezahlter Werbung bedarf.

Page Rank: Dieser Begriff dürfte dir bekannt vorkommen – es ist ein Algorithmus, den Google verwendet, um Websites in seinen Suchergebnissen zu bewerten. Benannt nach Larry Page, einem der Gründer von Google, ist Page Rank eine Methode, um die Wichtigkeit von Webseiten zu messen. Er berücksichtigt verschiedene Faktoren, stützt sich aber stark auf die Anzahl und Qualität der Links zu einer Seite, um eine grobe Einschätzung der Wichtigkeit der Seite vorzunehmen.

Ranking: Dies bestimmt, welche indexierten Seiten für eine bestimmte Suchanfrage in den Suchergebnisseiten (SERPs) erscheinen und in welcher Reihenfolge. Viele Faktoren tragen zu diesen Entscheidungen bei, etwa der Standort der suchenden Person, die Relevanz des Seiteninhalts für die Anfrage sowie die Anzahl und Qualität anderer Websites, die auf diese Seite verlinken. Mit dem Google SERP Rank Checker von SEOmator kannst du das Ranking deiner Website überprüfen.

Robots.txt: Das ist eine Datei, die Webmaster erstellen, um Web-Robots (typischerweise Suchmaschinen-Robots) Anweisungen zu geben, wie sie die Seiten ihrer Website crawlen sollen. Die robots.txt-Datei ist Teil des Robots Exclusion Protocol (REP), einer Gruppe von Webstandards, die regeln, wie Robots das Web crawlen, auf Inhalte zugreifen und sie indexieren und diese Inhalte den Nutzern bereitstellen. Im Wesentlichen gibt eine robots.txt-Datei den Suchmaschinen einen Fahrplan vor, dem sie beim Besuch deiner Seite folgen.

Sitemap: Eine Sitemap ist eine Datei, in der du Informationen über die Seiten, Videos und anderen Dateien auf deiner Website sowie über die Beziehungen zwischen ihnen bereitstellst. Suchmaschinen wie Google lesen diese Datei, um deine Seite intelligenter zu crawlen. Sie teilt den Suchmaschinen-Bots unter anderem mit, welche Seiten deiner Website am wichtigsten sind.

Site Security: Eine HTTPS-Seite (gesicherte Seite) zu haben, ist ein bestätigter Google-Ranking-Faktor.

Title Tags: Das sind HTML-Tags, die im Head-Bereich jeder Webseite verwendet werden, um das Thema deiner Seite sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen zu vermitteln. Sie sollten beschreibend und relevant sein und dein Fokus-Keyword enthalten.

URL Structure: Saubere und beschreibende URLs sind für Suchmaschinen leichter zu crawlen und zu indexieren und wirken auf Nutzer ansprechender.

Website Speed: Eine schneller ladende Website bietet eine bessere Nutzererfahrung und wird von Suchmaschinen bevorzugt.

Fazit

SEO ist ein wirkungsvolles Instrument, um deine Online-Sichtbarkeit zu erhöhen und deine Rankings zu verbessern. Es hilft deiner Website, weiter oben in den Suchergebnissen zu erscheinen, und zieht potenzielle Kunden an, die aktiv nach deinen Produkten oder Dienstleistungen suchen.

Wir hoffen, dass dir unser SEO-Glossar weitergeholfen hat. Denk daran: Diese Begriffe zu verstehen, ist erst der Anfang; zu verstehen, wie sie eingesetzt werden, fügt die Teile des komplexen SEO-Puzzles zusammen!

💡 Siehe auch:

- DIY-SEO für kleine Unternehmen [7 einfache Schritte]

- Wie viel kostet ein SEO-Audit? – Preise für SEO-Audits

- SEO-Forecasting in 7 Schritten mit Fallstudien

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